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Meldepflicht von Osterfeuern

Meldung vom 28.03.2017 Seit der Umstellung der Alarmierung der Feuerwehren auf die Integrierte Leitstelle wurde festgestellt, dass wegen nicht angemeldeter Osterfeuer vermehrt alarmiert wurde. Um diese Fehlalarmierungen zu vermeiden, müssen Osterfeuer und alle in Öffentlichkeit wahrnehmbaren Ereignisse dieser Art von der Gemeinde an die Integrierte Leitstelle gemeldet werden.

Wir möchten Sie daher bitten, falls Sie ein Osterfeuer geplant haben, dies bis spätestens Freitag, 07. April 2017, bei der Gemeinde per e-Mail an gemeinde@bergkirchen.de oder telefonisch (Tel. 08131/5697-0) anzumelden.

Die Meldung an die Polizei Dachau entfällt dadurch nicht und muss auch wie bisher durch den Veranstalter abgesetzt werden.

Nachdem in den Vorjahren immer wieder Probleme auftraten, weist die Gemeinde Bergkirchen auf folgende Regelungen hin, die zwingend einzuhalten sind:

Für ein „Osterfeuer (Judasfeuer)“ darf ausschließlich nur trockenes, naturbelassenes Holz verwendet werden.

Das „Osterfeuer (Judasfeuer)“ darf keinesfalls dazu missbraucht werden, sich seines Abfalles zu entledigen. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Insbesondere beim Verbrennen von Altöl, Altreifen und mit Kunststoffen beschichtetem oder mit Holzschutzmittel behandeltem Holz werden Schadstoffe frei, die nicht nur Luft und Boden belasten, sondern auch für die Teilnehmer am „Osterfeuer (Judasfeuer)“ gesundheitsgefährdend sind.

Es dürfen außerdem auf keinen Fall Sperrmüll, Thujaenecken, Grünschnitt im „Osterfeuer (Judasfeuer)“ verbrannt werden.

Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass nur ein Platz zum Abbrennen des „Osterfeuers (Judasfeuers)“ ausgewählt werden darf, der eine Brandgefahr ausschließt und keine wertvollen Naturflächen beeinträchtigt bzw. schädigt.

Das für das Osterfeuer verwendete Material darf ausschließlich nur am Karsamstag aufgehäuft werden. Insbesondere bei der Lagerung von Schnittguthaufen über den Winter haben zahlreiche Kleintiere, wie z. B. der Igel, hier ihren Unterschlupfgefunden. Bei kühler Witterung haben die Tiere ihr Winterquartier oft noch nicht verlassen und werden dann lebendig verbrannt. Sollten Reisighaufen doch schon länger liegen, sollten sie zumindest kurz vor Abbrennen des Osterfeuers umgeschichtet werden.

Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, bittet die Gemeinde Bergkirchen in ihrem eigenen Interesse die gesetzlichen Vorgaben strikt einzuhalten. Es ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr seitens des Landratsamtes Dachau verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.